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Software Innovation
Campus Paderborn
Einführung in das 1. SICP Symposium. v.l.: Prof. Dr. Gregor Engels, Prof. Dr. René Fahr, Christoph Plass und Dr. Stefan Sauer Bildinformationen anzeigen
Fachtagung "Future Industrial Communication" in Berlin: Dr. Simon Oberthür, R&D Manager im SICP an der Universität Paderborn, im Gespräch mit Teilnehmern. Foto: MIKA-fotografie | Berlin Bildinformationen anzeigen
Fachtagung "Future Industrial Communication" in Berlin: Prof. Johannes Blömer, Universität Paderborn, Ina Karabasz, Handelsblatt, Dr. Heike Prasse, BMBF, Dr. Lutz Stobbe, Fraunhofer IZM, Dr. Gunnar Schomaker, SICP - Software Innovation Campus Paderborn (v. l.). Foto: MIKA-Fotografie Berlin Bildinformationen anzeigen
Freuen sich über den 2. Platz bei der EFMD Preisverleihung (v. l.): Peter Thornton, Amanda Bamford, Judith Shawcross, Simon Oberthür und Sven Geerts. Foto: EFMD Bildinformationen anzeigen
Ende August 2018 lud der SICP im Rahmen des Kompetenzzentrums „Digital in NRW“ zum Netzwerktreffen „360°dc*Lounge @ innovatives e“ ein. Veranstalter war die WestfalenWIND IT GmbH aus Paderborn. 100 IT- Experten aus Deutschland kamen zusammen, um innovative Datacenter- Konzepte „Made in Germany“ kennenzulernen. Foto: Nina Schwenniger, SICP Bildinformationen anzeigen
Blick in den Innenhof des Heinz Nixdorf Instituts aus den Büroräumen der Geschäftsstelle des SICP - Software Innovation Campus Paderborn. Foto: Julia Negri Bildinformationen anzeigen
Die Projektpartner des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „FlexiEnergy“ beim Kick-off am 11. September 2018 in Paderborn. Der SICP ist Konsortialführer des Projekts. Foto: Dr. Thim Strothmann, SICP Bildinformationen anzeigen
Prof. Johannes Blömer, Universität Paderborn, bei der Begrüßung zur Tagung "Future Industrial Communication" am 11. September 2018 in Berlin. Foto: MIKA-fotografie | Berlin, www.mika-fotografie.berlin Bildinformationen anzeigen
Mitglieder des SICP - Software Innovation Campus Paderborn. Der SICP besteht aus dem Software Innovation Lab (SI-Lab) auf Seiten der Universität Paderborn, den Innovation Labs oder Projektmitarbeitenden auf Seite der Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Foto: SICP Bildinformationen anzeigen

Einführung in das 1. SICP Symposium. v.l.: Prof. Dr. Gregor Engels, Prof. Dr. René Fahr, Christoph Plass und Dr. Stefan Sauer

Fachtagung "Future Industrial Communication" in Berlin: Dr. Simon Oberthür, R&D Manager im SICP an der Universität Paderborn, im Gespräch mit Teilnehmern. Foto: MIKA-fotografie | Berlin

Fachtagung "Future Industrial Communication" in Berlin: Prof. Johannes Blömer, Universität Paderborn, Ina Karabasz, Handelsblatt, Dr. Heike Prasse, BMBF, Dr. Lutz Stobbe, Fraunhofer IZM, Dr. Gunnar Schomaker, SICP - Software Innovation Campus Paderborn (v. l.). Foto: MIKA-Fotografie Berlin

Freuen sich über den 2. Platz bei der EFMD Preisverleihung (v. l.): Peter Thornton, Amanda Bamford, Judith Shawcross, Simon Oberthür und Sven Geerts. Foto: EFMD

Ende August 2018 lud der SICP im Rahmen des Kompetenzzentrums „Digital in NRW“ zum Netzwerktreffen „360°dc*Lounge @ innovatives e“ ein. Veranstalter war die WestfalenWIND IT GmbH aus Paderborn. 100 IT- Experten aus Deutschland kamen zusammen, um innovative Datacenter- Konzepte „Made in Germany“ kennenzulernen. Foto: Nina Schwenniger, SICP

Blick in den Innenhof des Heinz Nixdorf Instituts aus den Büroräumen der Geschäftsstelle des SICP - Software Innovation Campus Paderborn. Foto: Julia Negri

Die Projektpartner des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „FlexiEnergy“ beim Kick-off am 11. September 2018 in Paderborn. Der SICP ist Konsortialführer des Projekts. Foto: Dr. Thim Strothmann, SICP

Prof. Johannes Blömer, Universität Paderborn, bei der Begrüßung zur Tagung "Future Industrial Communication" am 11. September 2018 in Berlin. Foto: MIKA-fotografie | Berlin, www.mika-fotografie.berlin

Mitglieder des SICP - Software Innovation Campus Paderborn. Der SICP besteht aus dem Software Innovation Lab (SI-Lab) auf Seiten der Universität Paderborn, den Innovation Labs oder Projektmitarbeitenden auf Seite der Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Foto: SICP

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Mit digitalen Services Parken neu denken: Projekt ServPark erfolgreich abgeschlossen

Gegenstand des im Juli erfolgreich abgeschlossenen F&E-Projektes ServPark, das der SICP – Software Innovation Campus Paderborn gemeinsam mit der Beckmann GmbH über einen Zeitraum von elf Monaten durchgeführt hat, war die Begleitung der Transformation des Unternehmens vom hardwarelastigen Kassensystemanbieter zum Plattformanbieter. Dabei wurde aus wissenschaftlicher Sicht untersucht, wie ein plattformbasiertes Geschäftsmodell mit neuen, digitale Services als Leistungsangebot für unterschiedliche Kundenzielgruppen aufgebaut werden kann. Eine umfassende Umfeldanalyse und eine qualitative Interviewstudie entlang der Wertschöpfungskette der Firma Beckmann bildeten die Grundlage zur Entwicklung digitaler Services und plattformbasierter Geschäftsmodelle.

Starke regionale Wirtschaft – Die Beckmann GmbH

Mitte der 50er Jahre gegründet, befindet sich das Familienunternehmen Beckmann inzwischen in der dritten Generation. Die langjährige Erfahrung des Unternehmens aus Hövelhof im Bereich selbstbedienter Bezahlsysteme wurde stetig genutzt, um weitere Geschäftsfelder zu erschließen. So wurde das Produktspektrum auf Basis einer ausgereiften Technologieplattform sukzessive um Zugangssysteme, Zufahrtssysteme bis hin zu ganzheitlichen Stellplatzssystemen mit Energie-, Ver- und Entsorgungssäulen erweitert.

Im Zuge der digitalen Transformation sollte eine Antwort auf die Frage gefunden werden, wie in Zukunft Zusatzleistungen in Form von digitalen Cloud-Services vermarktet werden können.

An diesem Punkt setzte das Projekt ServPark an. Lösungen zu folgenden Fragestellungen wurden gemeinsam erarbeitet:

  • Welche digitalen Services gibt es derzeit in den Bereichen On- und Offstreet-Parken?
  • Wie werden digitale Services von Betreibern und Nutzern von Parkflächen wahrgenommen?
  • Welche Preisbereitschaft gibt es für digitale Services in den Bereichen On- und Offstreet-Parken?
  • Wie können die digitalen Services in bestehende Geschäftsmodellstrukturen integriert werden?

„Uns war es wichtig, die Cloudplattform und das damit verbundene Geschäftsmodell frühzeitig aus einer wissenschaftlichen, externen Sicht mitzudenken und sie so bestmöglich auf die Kundenbedürfnisse abzustimmen“, erläutert Stefan Beckmann, CSO der Beckmann GmbH. Um dieses Innovationspotenzial angehen zu können, hat der SICP im Vorfeld des Projektes in Abstimmung mit dem Unternehmen verschiedene Instrumente zur Förderung evaluiert. „Über einen Mittelstand.innovativ! – Innovationsgutschein des Landes NRW konnten wir schließlich ein passendes Förderinstrument identifizieren“, so Dr. Christoph Weskamp, Manager des Kompetenzbereichs Digital Business im SICP.

Innovation des Entwicklungsprozesses von digitalen Services durch empirische Methoden

Insgesamt lag der Fokus des Projektes ServPark auf dem Transformationsprozess zum Anbieter von Produkt-Service-Systemen. Im Projekt wurde zunächst eine Umfeldanalyse durchgeführt, um am Markt existierende digitale Services zu identifizieren. Diese Ergebnisse dienten anschließend als Grundlage für den Innovationsprozess der Beckmann GmbH, sodass darauf aufbauend Lösungen für neue, digitale Services entwickelt wurden. In einem kundenzentrierten Ansatz wurde zudem die Wertwahrnehmung von digitalen Services bei Kunden des Unternehmens durch eine qualitative Interviewstudie ermittelt. So wurden Hemmnisse und Mehrwerte von digitalen Services auf Seiten der Kunden frühzeitig identifiziert.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Vermarktung der digitalen Services bzw. der Erarbeitung des Geschäftsmodells. Dazu wurden zunächst in einem „Value Network“ Informations- und Geldflüsse zwischen den beteiligten Akteuren im Bereich On- und Offstreet-Parken analysiert und gemeinsam erarbeitet, wie die digitalen Services in die bestehenden Geschäftsmodellstrukturen integriert werden können. Zudem wurden Erlös- und Kostenmodelle entwickelt, mit deren Hilfe die Tragfähigkeit des Geschäftsmodells anhand von verschiedenen Szenarien bewertet wurde.

Im Hinblick auf die Entwicklung digitaler Services wurden im Projekt neue Methoden und Kenntnisse zur Verbesserung des Serviceangebots der Beckmann GmbH generiert. „Durch die interdisziplinäre Kombination von wissenschaftlichen Methoden und agiler Technikentwicklung können wir in diesem Jahr in den geplanten Roll-Out mit einem überzeugenden Leistungsspektrum gehen. Die greifbaren Kundenmehrwerte wie z.B. die Onlinezahlung per PayPal oder die Rabattierung per Smartphone werden wir sukzessive in unsere anderen Geschäftsfelder portieren“, resümiert Stefan Beckmann. „Ich freue mich sehr, dass wir als SICP einen Beitrag zur Stärkung der regionalen Wirtschaft leisten konnten und die Firma Beckmann bei ihrem Transformationsprozess hin zum Anbieter für eine digitale Plattform begleiten durften“, so Dr. Christoph Weskamp.