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Software Innovation
Campus Paderborn
Forschungs- und Innovationscampus Zukunftsmeile 2; Foto: Matern Architekten Bildinformationen anzeigen

Forschungs- und Innovationscampus Zukunftsmeile 2; Foto: Matern Architekten

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Best Poster Award auf der „8th International Conference on Model-Driven Engineering and Software Development” (MODELSWARD)

Ivan Jovanovikj, wissenschaftlicher Mitarbeiter im SICP – Software Innovation Campus Paderborn, hat für das Paper „Concept-based Co-Migration of Test Cases” (Ivan Jovanovikj, Enes Yigitbas, Stefan Sauer, Gregor Engels) auf der achten internationalen Konferenz über modellgetriebene Konstruktion und Softwareentwicklung den Best Poster Award gewonnen.Ziel der Konferenz, die vom 25. bis zum 27. Februar auf Malta stattfand, ist es, eine Plattform für Forscher, Ingenieure, Akademiker und Industriefachleute aus der ganzen Welt zu bieten, um ihre Forschungsergebnisse und Entwicklungsaktivitäten bei der Anwendung von Modellen und modellgetriebenen Konstruktionstechniken für die Softwareentwicklung zu präsentieren.

Abstract:

Das Testen von Software spielt eine wichtige Rolle bei der Software-Migration, da es deren Erfolg verifiziert. Da die Erstellung von Testfällen eine kostspielige und zeitaufwändige Tätigkeit ist, sollte immer dann, wenn Testfälle vorhanden sind, ihre Wiederverwendung in Betracht gezogen werden, was ihre Co-Migration impliziert. Während der Co-Migration von Testfällen müssen zwei Hauptherausforderungen angegangen werden: Situativität und Co-Evolution. Die erste schlägt vor, dass bei der Entwicklung einer Testmigrationsmethode der situative Kontext berücksichtigt werden muss, da er die Qualität und den Aufwand bei der Testfallmigration beeinflusst. Letzteres legt nahe, dass die Veränderungen, die mit dem System geschehen, berücksichtigt und schließlich in den Testfällen reflektiert werden müssen. Wir gehen auf diese Herausforderungen ein, indem wir eine Lösung vorschlagen, bei der situatives Methoden-Engineering, erweitert um die Ko-Evolution-Analyse, angewendet wird.

Die Entwicklung der Testmigrationsmethode konzentriert sich auf die Identifizierung von Konzepten, die die ursprünglichen Tests und das ursprüngliche System beschreiben. Darüber hinaus werden im Rahmen der Koevolutionsanalyse die Auswirkungen der unterschiedlichen Realisierung der Systemkonzepte in Quell- und Zielumgebung analysiert. Schließlich wird auf der Grundlage dieser Informationen eine Auswahl geeigneter Testmigrationsstrategien durchgeführt.

Im kommenden Jahr findet die Konferenz MODESLWARD vom 8. bis 10. Februar in Wien statt.