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Forschungs- und Innovationscampus Zukunftsmeile 2; Foto: Matern Architekten Show image information

Forschungs- und Innovationscampus Zukunftsmeile 2; Foto: Matern Architekten

Arbeitswelt.Plus

Kompetenzzentrum Kl in der Arbeitswelt des industriellen Mittelstands  

1. Motivation 

Mit der Technologie „Künstliche Intelligenz“ (kurz: KI) werden weitreichende Potenziale und Chancen einer Transformation der industriellen Wertschöpfung verbunden. Dabei wird KI nach wie vor als vorwiegend technische Option wahrgenommen. Ein Verständnis von KI im Arbeitskontext als umfassende sozio-technische Herausforderung ist ansatzweise etabliert. Bis dato fehlt jedoch eine ganzheitlich aufgestellte und mittelstandsnah agierende Arbeitsforschung im Kontext KI, die Lösungs- und Anwendungswissen bereitstellt. Dieser Diskrepanz begegnet das vorliegende Konzept. Grundlage dafür ist ein umfassender Themenzugang durch die Verbindung von Mensch – Organisation – Technologie und ein lösungs- und transferorientierter Fokus in der Umsetzung.  

2. Ziele und Vorgehen 

Ziel des Forschungsprojekts Arbeitswelt.Plus ist der Aufbau eines regionalen Kompetenzzentrums. Es soll als Anlaufstelle fungieren für Unternehmen und alle weiteren Akteure der industriellen Arbeitswelt. Dabei wird eine ganzheitlich ausgerichtete KI-Arbeitsforschung etabliert, um den industriellen Mittelstand bei den komplexen Herausforderungen und Potenzialen von KI zu unterstützen. Adressiert werden hierbei die Dimensionen Technologie, Organisation und arbeitender Mensch gleichermaßen.   

Vier Paderborner Wissenschaftler*innen beantworten im Projekt Arbeitswelt.Plus Forschungsfragen zur sogenannten humanzentrierten Arbeitsplatzgestaltung und zu Change-Management-Prozessen, also der planvollen Gestaltung von Veränderungen in Unternehmen. Zudem werden zwei Leuchtturmprojekte mit Unternehmen durchgeführt. Untersucht werden im neuen Kompetenzzentrum insbesondere, wie KI-Systeme sozial und gerecht eingeführt werden können und wie sich die Einführung von KI am Arbeitsplatz mit besonderem Fokus auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden gestalten lässt. 

Durch die besondere Verbindung von Forschungsperspektiven aus der Arbeitswissenschaft sowie der Informatik sollen im Kompetenzzentrum neue und praxisnahe Ansätze im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie auch der Unternehmen entwickelt werden. Dabei kommt es vor allem darauf an, KI-Lösungen für ganz reale Situationen zu entwickeln – neueste technologische Verfahren und Gegebenheiten der Arbeitswelt möglichst optimal aufeinander abzustimmen. 

3. Transfer

 

Mit KI als Technologie ist es möglich, die Qualität in den Bereichen eines Unternehmens zu verbessern, die bislang wenig von technologischem Fortschritt erreicht wurden. Produzierende Unternehmen wiederum könnten durch den Einsatz von KI in vielen Bereichen künftig effizienter arbeiten – etwa im Personalbereich, im Einkauf und im Vertrieb. Aktuell setzen Unternehmen KI-Lösungen bereits in Bereichen ein, in denen Daten in ausreichender Menge und Qualität vorliegen – etwa im Rechnungswesen oder in der Absatzplanung. Da KI-Lösungen für jede Frage spezifisch sind, sind die Umstellungskosten für Unternehmen derzeit aber sehr hoch: Dort, wo besonders hohe Effizienzsteigerungen durch KI möglich wären, genügt es nicht, einfach nur eine KI-Lösung zu etablieren. Es müssen auch passende Daten vorliegen und die Anwender*innen müssen in der Lage sein, Ergebnisse zu interpretieren und kritisch zu hinterfragen. 

Die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt Arbeitswelt.Plus sollen für kleine und mittlere Unternehmen verfügbar gemacht werden. Dazu bauen die Wissenschaftler*innen eine Informationsplattform auf, bereiten nachahmenswerte Best-Practice-Beispiele auf und führen Veranstaltungen und Workshops durch. In Weiterbildungen werden Beschäftigte von Unternehmen für den Einsatz von KI-Technologien qualifiziert. In Transferprojekten können Unternehmen in Kooperation mit einer Forschungseinrichtung neue KI-Technologien für sich nutzen, um konkrete Herausforderungen in ihrem Betrieb zu lösen.  

 

In Kürze

Förderkennzeichen: 02L19C11

Laufzeit: 10/2020 - 09/2025

 

Ansprechpartner

Dr. Christoph Weskamp

Software Innovation Campus Paderborn (SICP)

R&D Manager - Digital Business

Christoph Weskamp
Phone:
+49 5251 60-5240
Fax:
+49 5251 60-5540
Office:
ZM2.A.03.25

Prof. Dr. Kirsten Thommes

Organizational Behaviour

Kirsten Thommes
Phone:
+49 5251 60-2080
Office:
Q1.466

Prof. Dr. Gregor Engels

Software Innovation Campus Paderborn (SICP)

Gregor Engels
Phone:
+49 5251 60-6817
Office:
ZM2.A.03.75

Prof. Dr. Oliver Müller

Wirtschaftsinformatik, insb. Data Analytics

Oliver Müller
Phone:
+49 5251 60-5100
Fax:
+49 5251 60-3542
Office:
Q2.457

Phone:
+49 5251 60-3342
Fax:
+49 5251 60-3436
Office:
TP6.316

Office hours:

By appointment only

Projektpartner

  • it’s OWL Clustermanagement GmbH 

  • Universität Paderborn 

  • Universität Bielefeld 

  • TH OWL 

  • FH Bielefeld 

  • Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) Paderborn  

  • Fraunhofer Institut für Entwurfstechnik und Mechatronik IEM 

  • Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung – Institutsteil für Industrielle Automation IOSB-INA  

  • Atos Information Technology GmbH 

  • Bette GmbH 

  • Bosch Rexroth AG 

  • DAA Deutsche Angestellten-Akademie OWL 

  • Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG 

  • Herbert Kannegiesser GmbH 

  • itelligence AG 

  • Lenze SE 

  • Miele & Cie. KG 

  • WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG 

  • Weidmüller Interface GmbH & Co. KG 

  • IG Metall Bezirksleitung Nordrhein-Westfalen