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Software Innovation
Campus Paderborn
Image: AdobeStock 126365637, 14. Tag der IT-Sicherheit 2019 Bildinformationen anzeigen
Ende August 2018 lud der SICP im Rahmen des Kompetenzzentrums                                                                                           „Digital in NRW“ zum Netzwerktreffen „360°dc*Lounge @ innovatives e“ ein.                                                                                               Veranstalter war die WestfalenWIND IT GmbH aus Paderborn. 100 IT-                                                                                             Experten aus Deutschland kamen zusammen, um innovative Datacenter-                                                                                             Konzepte „Made in Germany“ kennenzulernen. Foto: Nina Schwenniger, SICP Bildinformationen anzeigen
Prof. Johannes Blömer, Universität Paderborn, bei der Begrüßung zur Tagung "Future Industrial Communication" am 11. September 2018 in Berlin.
Foto: MIKA-fotografie | Berlin, www.mika-fotografie.berlin Bildinformationen anzeigen
Freuen sich über den 2. Platz bei der EFMD Preisverleihung (v. l.): Peter Thornton, Amanda Bamford, Judith Shawcross, Simon Oberthür und Sven Geerts. Foto: EFMD Bildinformationen anzeigen
Mitglieder des SICP - Software Innovation Campus Paderborn. Der SICP besteht aus dem Software Innovation Lab (SI-Lab) auf Seiten der Universität Paderborn, den Innovation Labs oder Projektmitarbeitenden auf Seite der Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Foto: SICP  Bildinformationen anzeigen
Fachtagung "Future Industrial Communication" in Berlin: Prof. Johannes Blömer, Universität Paderborn, Ina Karabasz, Handelsblatt, Dr. Heike Prasse, BMBF, Dr. Lutz Stobbe, Fraunhofer IZM, Dr. Gunnar Schomaker, SICP - Software Innovation Campus Paderborn (v. l.). Foto: MIKA-Fotografie Berlin Bildinformationen anzeigen
Blick in den Innenhof des Heinz Nixdorf Instituts aus den Büroräumen der Geschäftsstelle des SICP - Software Innovation Campus Paderborn. Foto: Julia Negri Bildinformationen anzeigen
Fachtagung "Future Industrial Communication" in Berlin: Dr. Simon Oberthür, R&D Manager im SICP an der Universität Paderborn, im Gespräch mit Teilnehmern. Foto: MIKA-fotografie | Berlin Bildinformationen anzeigen
Die Projektpartner des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „FlexiEnergy“ beim Kick-off am 11. September 2018 in Paderborn. Der SICP ist Konsortialführer des Projekts. Foto: Dr. Thim Strothmann, SICP Bildinformationen anzeigen

Image: AdobeStock 126365637, 14. Tag der IT-Sicherheit 2019

Ende August 2018 lud der SICP im Rahmen des Kompetenzzentrums „Digital in NRW“ zum Netzwerktreffen „360°dc*Lounge @ innovatives e“ ein. Veranstalter war die WestfalenWIND IT GmbH aus Paderborn. 100 IT- Experten aus Deutschland kamen zusammen, um innovative Datacenter- Konzepte „Made in Germany“ kennenzulernen. Foto: Nina Schwenniger, SICP

Prof. Johannes Blömer, Universität Paderborn, bei der Begrüßung zur Tagung "Future Industrial Communication" am 11. September 2018 in Berlin. Foto: MIKA-fotografie | Berlin, www.mika-fotografie.berlin

Freuen sich über den 2. Platz bei der EFMD Preisverleihung (v. l.): Peter Thornton, Amanda Bamford, Judith Shawcross, Simon Oberthür und Sven Geerts. Foto: EFMD

Mitglieder des SICP - Software Innovation Campus Paderborn. Der SICP besteht aus dem Software Innovation Lab (SI-Lab) auf Seiten der Universität Paderborn, den Innovation Labs oder Projektmitarbeitenden auf Seite der Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Foto: SICP

Fachtagung "Future Industrial Communication" in Berlin: Prof. Johannes Blömer, Universität Paderborn, Ina Karabasz, Handelsblatt, Dr. Heike Prasse, BMBF, Dr. Lutz Stobbe, Fraunhofer IZM, Dr. Gunnar Schomaker, SICP - Software Innovation Campus Paderborn (v. l.). Foto: MIKA-Fotografie Berlin

Blick in den Innenhof des Heinz Nixdorf Instituts aus den Büroräumen der Geschäftsstelle des SICP - Software Innovation Campus Paderborn. Foto: Julia Negri

Fachtagung "Future Industrial Communication" in Berlin: Dr. Simon Oberthür, R&D Manager im SICP an der Universität Paderborn, im Gespräch mit Teilnehmern. Foto: MIKA-fotografie | Berlin

Die Projektpartner des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „FlexiEnergy“ beim Kick-off am 11. September 2018 in Paderborn. Der SICP ist Konsortialführer des Projekts. Foto: Dr. Thim Strothmann, SICP

OWL.Kultur-Portal

1. Motivation

Nur 6% der deutschen Entscheider assoziieren OstWestfalenLippe mit einem guten Kulturangebot. Bislang existiert in OWL lediglich eine Vielzahl unterschiedlicher kommunaler und kreisweiter Kulturplattformen, so dass schon Kulturangebote benachbarter Kreise oder Kommunen nicht bekannt oder aber nur bei gezielter, aufwändiger Suche zu finden sind. Es existiert nur eine Sichtbarkeit des vielseitigen Kulturangebots in der Region. Dies beruht auf den verschiedenen Internetauftritten, der geringen digitalen Präsenz zahlreicher kleinerer Institutionen und ehrenamtlicher Initiativen.

2. Ziele und Vorgehen

Die interaktive, multimodale OWL•Kultur-Plattform soll das kulturelle Angebot der Region bündeln und künftig besser sicht- und nutzbar machen sowie möglichst viele Schnittstellen zu bereits bestehenden Systemen und anderen Diensten einrichten. Sie richtet sich an Kulturanbieter, Kulturvermittler sowie Nutzer der Kulturangebote und ermöglicht, passende Kulturangebote mittels individualisierter Filtermöglichkeiten zu finden, Kulturakteure auch bereichsübergreifend besser miteinander zu vernetzen, die Sichtbarkeit des Ehrenamts und der Vereine zu stärken, regionale Grenzen zu überwinden und – insbesondere für den ländlichen Raum – Mobilität zu gewährleisten, um so auch hier Kulturteilhabe für alle zu ermöglichen. Kulturakteure profitieren von der OWL•Kultur-Plattform, da diese zudem Unterstützungsleistungen für die Organisation von Kulturveranstaltungen und -projekten bereithält. Somit kann dieses intelligente, zielgruppenspezifische und nutzerorientierte Assistenzsystem einen Beitrag dazu leisten, OWL als Kulturmarke zu etablieren, indem das Kulturpublikum die Kulturregion OWL stärker als Ganzes wahrnimmt.

Zurzeit befindet sich das Projekt in der Antragsphase zur REGIONALE 2022.

3. Innovation und Perspektiven

Um das geplante neue Portal für die Kulturregion OWL möglichst breit aufstellen zu können und es zielgruppengerecht zu gestalten, ist es den Initiatoren wichtig, die Entscheider aus Kultur, Tourismus und Wirtschaft, aber auch junge Menschen aus OWL frühzeitig an der Entwicklung teilhaben zu lassen. Doch es soll nicht nur bei der Region OWL bleiben: „Das OWL.Kultur-Portal hat das Potenzial, in Richtung REGIONALE weiterentwickelt zu werden“, betonte Andreas Kimpel, Kulturdezernent der Stadt Gütersloh. „Dieses Projekt bildet viele Aspekte, die im Konzept „Urban Land“ formuliert sind, ab. Es kann die Hürde zwischen Städten und ländlichen Regionen überwinden und das gegenseitige Bewusstsein füreinander stärken.“

Es soll eine intelligente Plattform entwickelt werden, die mittels sog. „Content-Rearrangement“  (dynamisierte Inhaltsanpassung von Webseiteninhalten auf Basis von gesammelten oder angenommenen Nutzerpräferenzen)  basierend auf den Interessensprofilen ihrer Nutzer/innen proaktiv Informationen über Kulturangebote digital, zentral und personalisiert zur Verfügung stellt. Durch die Interaktion der Nutzer/innen mit dem Dashboard (konfigurierbare Startseite) wird sie merken, wie ihre Vorschläge ankommen und aus Fehlern lernen. Zudem sollen Nachfragen durch proaktive Hinweise oder Erläuterungen teils vorweggenommen werden, indem die Plattform mittels integrierter Chat-Bot-Funktion oder angeschlossenem Sprachassistent (z. B. Alexa) mit dem Gegenüber kommuniziert. Dadurch sieht die Webseite nicht für jeden gleich aus, sondern passt sich in ihrer Darstellung und der Auswahl der dargebotenen Inhalte an den Menschen und den Suchkontext an.

Diese soll vorhandene Internetauftritte, Angebote und im Netz sichtbare Initiativen im Bereich Kultur auf einer Plattform sicht- und auffindbar machen und möglichst viele Schnittstellen zu bereits bestehenden Systemen und anderen Diensten (ÖPNV, Mitfahrzentrale, Parkplätze, Hotels, Gastronomie …) einrichten. Noch nicht digital vorliegende Kulturangebote können manuell ergänzt werden. Automatisierte Schnittstellen ermöglichen es, Elemente aus dem Kulturportal auch auf der eigenen Webseite auszuspielen. Durch einen einheitlichen Rahmen und intuitiv bedienbare Elemente werden Kulturangebote auf qualitativ hochwertige Weise und umfassender als bisher in ganz OWL sichtbar gemacht und so auch einem (jüngeren) Publikum zugänglich, das bisher kaum erreicht wird.

Die OWL•Kultur-Plattform wird vorrangig konzipiert für mobile Endgeräte. Sie soll als Open Source- und Open Data-Lösung entwickelt werden, um der Dynamik der Webseiteninhalte (z. B. veraltete Links), ihrer heterogenen Struktur (z. B. HTML, PDF), fehlender Angaben (z. B. Veranstaltungstyp), etc. gerecht zu werden. Dabei handelt es sich nicht um eine Meta-Suchmaschine, sondern es wird ein auf KI basierendes, anwenderzentriertes, multimediales Assistenzsystem mit ansprechendem Design werden, das intuitiv zu bedienen ist. Hierbei können zunächst Kriterien festgelegt werden, um Kulturangebote in OWL zu identifizieren und zu integrieren.

Ziel ist es aber auch, automatisiert neue Kulturangebote zu finden sowie vorhandene Veranstaltungen maschinell zu kategorisieren und in eine einheitliche (vergleichbare) Darstellungsform zu überführen. Sofern keine Angaben z. B. über das Genre auf den Ursprungsseiten vorliegen, können solche Zuordnungen datengetrieben gelernt werden und reduzieren damit den administrativen Moderationsaufwand. Insbesondere das zu implementierende, KI-getriebene Content-Rearrangement ist ein Novum, das die Darstellung aller personalisierbaren Informationsseiten – nicht nur dieses Portals – revolutionieren wird. Zudem ist es kein reines Informationsangebot (unidirektional), sondern ein interaktives Portal, bei dem die KI mit dem Nutzer „spricht“, um auf seine Fragen und Wünsche einzugehen (bidirektional). Dabei werden Fragen des Datenschutzes natürlich berücksichtigt. Denkbar ist auch die Übertragbarkeit auf andere Bereiche.

4. Projektpartner

OstWestfalenLippe GmbH, OWL Kulturbüro

Stadt Bielefeld

Kreis Minden-Lübbecke 

Kreis Höxter

Stadt Gütersloh

Kreis Herford

Kreis Paderborn

Landes Verband Lippe

In Kürze

Antragsteller: Prof. Dr. Michaela Geierhos

Förderer: Regionale Kulturpolitik.NRW

Ansprechpartner

Dr. Simon Oberthür

oberthuer(at)sicp(dot)de