Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Software Innovation
Campus Paderborn
Bildinformationen anzeigen
Ausgezeichnet! Das Programm Gold for Experts von Atos hat den EFMD Excellence in
Practice Silver Award gewonnen. Atos ist Partner des SICP. Gold for Experts wurde 2013 von IfM Education and Consultancy Services der University of Cambridge und der Universität Paderborn im SICP initiiert. Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen
Blick in den Innenhof des Heinz Nixdorf Instituts aus den Büroräumen der Geschäftsstelle des SICP - Software Innovation Campus Paderborn. Foto: Julia Negri Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen

Ausgezeichnet! Das Programm Gold for Experts von Atos hat den EFMD Excellence in Practice Silver Award gewonnen. Atos ist Partner des SICP. Gold for Experts wurde 2013 von IfM Education and Consultancy Services der University of Cambridge und der Universität Paderborn im SICP initiiert.

Foto: Jan Braun

Blick in den Innenhof des Heinz Nixdorf Instituts aus den Büroräumen der Geschäftsstelle des SICP - Software Innovation Campus Paderborn. Foto: Julia Negri

Foto: Gunnar Schomaker

|

OWL.Kultur-Plattform: SICP erhält Zuschlag für Digitalisierungskompass

Neu und ungewöhnlich: Die Kreise Herford und Minden-Lübbecke wollen gemeinsam mit ihren Städten und Gemeinden einen in Deutschland einmaligen Weg der regionalen Kulturentwicklung beschreiten. Mit Unterstützung der Landesregierung und in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro OWL soll gemeinsam ein Kulturentwicklungsplan für die beiden Kreise erarbeitet werden. Der SICP – Software Innovation Campus Paderborn wird im Rahmen dieses Kulturentwicklungsplans, für den Richter Beratung aus Osnabrück den Zuschlag bekommen hat, einen Digitalisierungskompass erstellen.

Ziel des Planungsprozesses ist es eine gemeinsame Zukunftsvorstellung für die Entwicklung des Kulturlebens in der Region zu erarbeiten, zu klären wo Stärken und Schwächen sind, welche positiven Entwicklungen möglich sein können, wenn die Kreise dort, wo die Städte und Gemeinden bestimmte Einrichtungen und Angebote nicht anbieten oder nicht anbieten können, tätig werden.

Leitfrage für das Planungsvorhaben ist: Was können wir gemeinsam, was einzeln nicht möglich ist, wo können wir gemeinsam die Lebensqualität und die Attraktivität in der Region durch eine Weiterentwicklung des Kulturlebens stärken? Welche Stärken können wir stärken, welche Defizite überwinden? Wie können Kräfte gebündelt und effizient(er) eingesetzt werden?

Die Kulturentwicklungsplanung soll als partizipativer Prozess durchgeführt werden, der die verschiedenen Kulturaktiven – vor allem die Städte und Gemeinden – durch Workshops und andere Beteiligungsformen aktiv einbindet.

Kultur goes digital

Einen besonderen Schwerpunkt im Planungsprozess bildet die Digitalisierung in der Kulturarbeit. Wichtigste erste Schritte im Planungsverfahren werden eine Onlinebefragung und die Entwicklung einer digitalen  Kulturkarte der Region sein. In Webinaren (Seminare durch Nutzung von Telefon und Internet) werden gemeinsam Themen vertieft werden, die für Teilnehmenden der Onlinebefragung wichtig sind. Ein Digitalisierungskompass Kultur wird helfen, die Veränderungen, die sich möglicherweise durch neue Kommunikationstechniken- und -gewohnheiten für die Kultureinrichtungen, Vereine und Kulturschaffenden ergeben, zu bewältigen und digitale Möglichkeiten zu nutzen. Dr. Simon Oberthür und M.Sc. Björn Senft vom SICP – Software Innovation Campus Paderborn der Universität Paderborn übernehmen die Projektleitung für den Digitalisierungskompass.

Mitmachen!

Für den Kulturplanungsprozess ist die Website kulturregion-mi-hf.de eingerichtet worden. Auf dieser Website können sich alle Interessierten anmelden, um kontinuierlich informiert zu werden. Dort gibt es auch den Zugang zur Onlinebefragung, zu der alle Interessierten eingeladen sind.

Der Arbeitsprozess für die interkommunale Kulturentwicklungsplanung gliedert sich in zwei Phasen. In der 1. Phase soll eine Bestandserhebung und -analyse erarbeitet werden. Wesentlicher Inhalt ist dabei das Zusammentragen der Aktivitäten aller im Kulturbereich tätigen Aktiven (Städte und Gemeinden, Kulturinitiativen und -vereine, Kultureinrichtungen, Künstler und Kunsthandwerker sowie ehrenamtlich im Kulturleben tätige Menschen), die Ermittlung der besonderen Stärken und der Defizite. Auf dieser Informationsbasis sollen in der 2. Phase eine Vision, Leitlinien und Ziele sowie die Umsetzung konkreter Maßnahmen erarbeitet werden.

Presseberichte in der Neuen Westfälischen (12.5.2018) und auf Hallo Lübbecke (9.5.2018)