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Software Innovation
Campus Paderborn
Weitwinkelperspektive – Gebäude ZM1 Bildinformationen anzeigen

Weitwinkelperspektive – Gebäude ZM1

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Business 4.0 OWL - Neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten mit IKT    

Das Projekt „Business 4.0 OWL – Neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten mit IKT“ kann auf ein zweites, erfolgreiches Projektjahr zurückblicken.

Das Projekt „Business 4.0 OWL – Neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten mit IKT“ kann auf ein erfolgreiches zweites Projektjahr zurückblicken. Zusammen mit verschiedenen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) engagiert sich das Projektteam, bestehend aus InnoZent OWL e.V., der Universität Paderborn mit dem Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement und der SICP-Software Innovation Campus Paderborn, für die digitale Weiterentwicklung des Wirtschaftsraumes OWL. Ziele des Projektes sind die Identifizierung verschiedener Bausteine der Digitalisierung und die Entwicklung von Handlungsempfehlungen und Gestaltung tragfähiger und zukunftsfähiger Geschäftsmodelle.

„Die digitale Transformation stellt Unternehmen in OWL vor die Herausforderung, ihre Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse neu zu überdenken. Dabei kommt der Digitalisierung der Kundenschnittstelle eine besondere Bedeutung zu. Viele Konzepte, zum Beispiel zu digitalen Marktplätzen, Kommunikationsplattformen oder zur Datenvernetzung über die Wertschöpfungskette hinweg, sind bereits theoretisch modelliert und warten nun auf ihre praktische Umsetzung“, betont Prof. Dr. Nancy Wünderlich vom Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement.

Ein Unternehmen, das die Potenziale der digitalen Transformation erkannt hat und sich der Herausforderung stellt, seine Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse im Zuge der digitalen Transformation zu überdenken, ist die Westfalia Spielgeräte GmbH. Der heimische und innovative Spielgerätehersteller steht dem Projekt Business 4.0-OWL seit 2016 unterstützend zur Seite. Durch die Unterstützung als eines der Forschungsunternehmen des Projektes, ermöglicht Westfalia auch anderen Unternehmen der Region von der digitalen Transformation zu profitieren.

„Im Alltag wird man tagtäglich mit der schnelllebigen Digitalisierung konfrontiert und man stellt sich immer wieder darauf ein, um „up to date“ zu sein. So ist es auch in der Geschäftswelt: wenn man die Möglichkeiten der Digitalisierung nicht nutzt, um Prozesse besser, produktiver und nachhaltiger zu gestalten wird man sich irgendwann die Frage stellen müssen, ob man noch wettbewerbsfähig ist. Wir freuen uns, als Forschungsunternehmen des Projektes Business 4.0-OWL einen Beitrag für die digitale Gestaltung der Wirtschaftsregion OWL leisten zu können“ so Philip Herrmann von der Westfalia Spielgeräte GmbH. 

Neben der Arbeit mit verschiedenen Forschungsunternehmen kann das Projekt im vergangenen Jahr auf zahlreiche, verschiedene Erfahrungs- und Transferangebote für den regionalen und überregionalen Austausch zurückblicken. Kleine und mittlere Unternehmen in OWL konnten sich so über die vielfältigen Facetten, Potenziale und Herausforderungen der digitalen Transformation informieren. So fanden 2017 bspw.  20 Fachveranstaltungen mit mehr als 600 Teilnehmern statt, die in der Region auf positive Resonanz gestoßen sind. Dabei wurden Themen wie zum Beispiel neue digitale Geschäftsmodelle, IT-Sicherheit und Risikomanagement, Datenschutz, Marketing Automatisierung, Social Media, AR/VR und Blockchain diskutiert. Zusätzlich wurden sieben Erfahrungsaustauschgruppen mit insgesamt knapp 50 Unternehmen, vor allem KMU, zum Thema „Entwicklung einer digitalen Strategie“ bzw. „Technologie Marketing 4.0“ betreut.

Das Projekt ist eingebettet in das integrierte Handlungskonzept „OWL 4.0 – Industrie, Arbeit, Gesellschaft“ und wird von der Universität Paderborn und InnoZent OWL e.V. durchgeführt.

Kooperationspartner sind die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen und Lippe, die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe und das CPS.HUB NRW. Das Vorhaben wird vom Land NRW und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.